VermieterVerein e.V.

Bundesweite Beratung durch unsere Rechtsanwälte
Wir wollen, dass Ihnen Eigentum Freude bereitet. Daher erhalten Sie als Vermieter, Verwalter und Eigentümer ohne Wartezeit bundesweit umfassende rechtliche Beratung durch unsere Rechtsanwälte.
Der VermieterVerein e.V. berät deutschlandweit Vermieter, Eigentümer, Hausverwalter, juristische Personen, Kommunen und Wohnungseigentümergemeinschaften.

Wir sind seit über 20 Jahren als Vermietervereinigung tätig und stehen Vermietern als Vermieterverband und Vermieterschutzbund für alle Fragen rund um Haus und Grund beratend zur Seite. Als Mitglied in unserem Vermieterbund erhalten Sie kostenfreie telefonische Beratung in der Bundesgeschäftsstelle, unabhängig vom Standort Ihrer Immobilie in Deutschland. Zudem unterstützen unsere Rechtsanwälte Sie auch direkt vor Ort in unseren Geschäftsstellen. Zusätzlich stehen wir Vermietern in Deutschland als moderner Vermieterschutzverein mit unseren digitalen Produkten wie Mietverträgen und Mustertexten zum Sofortdownload zur Verfügung.
Wer wir sind Häufige Fragen Mitglied werden

News

01. Mä 2024
Keine teilweise Erhöhung für Garage bei einheitlichem Mietvertrag

Nach Urteil des Amtsgericht Koblenz vom 25.01.2024 (Az. 142 C 1732/23) kann die Miete für eine Garage bei Verknüpfung mit Wohnraum selbst dann nicht separat erhöht werden, wenn sie im Mietvertrag gesondert ausgewiesen sein sollte. Eine Gesamtmiete Sie sei dann lediglich Teil der monatlichen Nettomiete, die Grundlage für das Mieterhöhungsverlangen ist. Der Umstand, dass im Mietvertrag die Mietanteile für Wohnung und Stellplatz aufgeführt sind und die beiden Mieterhöhungen gleichzeitig verlangt würden, ändere hieran nichts. Kombination von zwei Mieten bieten Mehrwert Für diese Ansicht spreche auch die folgende Überlegung: Die ortsübliche Vergleichsmiete eines aus zwei Teilen bestehenden Mietobjekts sei nicht notwendigerweise identisch mit der Summe der Vergleichsmieten der getrennt vermieteten Objekte. Das entspricht der üblichen Rechtsprechung in diesen Sachverhalten. >> Zum Volltext des Urteils

Weiter lesen 
22. Feb 2024
Fristlose Kündigung wegen Zerrüttung

Die sog. Zerrüttung eines Mietverhältnisses reicht für sich alleine nach Entscheidung des Bundegerichtshofs vom 29.11.2023 (Az. VIII ZR 211/22) grundsätzlich nicht für eine fristlose Kündigung des Mieters aus.  Verschulden des Mieters erforderlich Die Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses nach § 543 Abs. 1 BGB setze vielmehr voraus, dass für den dort vorgeschriebenen wichtigen Grund immer auch eine Vertragspflichtverletzung durch den Mieter vorliegt. Es müsse also festgestellt werden, dass die Ursache der Zerrüttung auch aus der Sphäre der Mieterseite stamme.  Länger andauernde Streitigkeiten Im konkreten Fall war es zwischen den Vertragsparteien seit mehreren Jahren zu Streitigkeiten gekommen. Zuletzt hatte die Vermieterin den Mieter u.a. mit "Du Penner" beschimpft, so dass dieser Strafanzeige erstattete. Die Vermieterin erklärte daraufhin die fristlose Kündigung.  Was sagt der Bundesgerichtshof?

Weiter lesen 
09. Feb 2024
WEG: Barrierefreier Umbau des Gemeinschaftseigentums

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteilen vom 09.02.2024 (Az. V ZR 244/22 und V ZR 33/23) jeweils ein Anspruch eines Wohnungseigentümers auf barrierefreien Umbau (Errichtung eines Personenaufzugs bzw. Errichtung einer 65 Zentimeter erhöhten Terrasse nebst Zufahrtsrampe) bejaht. Zulässige bauliche Veränderung Das Gericht führt aus, dass die beiden beabsichtigten Umbauten eine angemessene bauliche Veränderung darstellten, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 WEG dienten. Die Angemessenheit sei nur ausnahmsweise zu verneinen, wenn mit der Maßnahme Nachteile verbunden wären, die über die Folgen hinausgehen, die typischerweise mit der Durchführung einer privilegierten baulichen Veränderung einhergingen.  Die Kosten der baulichen Veränderung seien für das Bestehen eines Anspruchs nach § 20 Abs. 2 S. 1 WEG grundsätzlich ohne Bedeutung, da sie gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WEG von dem verlangenden Wohnungseigentümer getragen werden müssten. Regel-Ausnahme-Verhältnis  Eine grundlegende Umgestaltung der Wohnanlage, die dem Anspruch entgegenstehen könnte, sei mit der Errichtung eines Aufzugs nicht verbunden. Es sei zu berücksichtigen, dass vom Gesetzgeber die Privilegierung von bestimmten Maßnahmen im gesamtgesellschaftlichen Interesse gewollt sei. Eine grundlegende Umgestaltung der Wohnanlage könne daher zumindest typischerweise nicht angenommen werden.  Da die von den Wohnungseigentümern beschlossenen baulichen Veränderungen dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderung dienten, bedürfe es besonderer Umstände, um eine grundlegende Umgestaltung der Wohnanlage anzunehmen. >> Zum Volltext des Urteils V ZR 244/22  >> Zum Volltext des Urteils V ZR 33/23

Weiter lesen 
08. Feb 2024
Fortsetzung nach Eigenbedarfskündigung auf bestimmte Zeit

Nach Urteil des Landgerichts Berlin vom 25.01.2024 (Az. 67 S 264/22) ist eine vom Gericht angeordnete Vertragsfortsetzung auf bestimmte Zeit dem Vermieter grundsätzlich nur dann zumutbar, wenn die vom Mieter entrichtete Miete der marktüblichen Neuvermietungsmiete entspricht. Maßgeblich sei die Vorschrift des § 574a Abs. 1, Abs. 2 BGB, nach der der Mieter nach Widerspruch nur die Fortsetzung des Mietverhältnisses zu geänderten Vertragsbedingungen verlangen kann, wenn dem Vermieter nicht zuzumuten ist, das Mietverhältnis zu den bisherigen Vertragsbedingungen fortzusetzen, Im konkreten Fall hatten die Mieter nach Erhalt einer Eigenbedarfskündigung fast 2 Jahre erfolglos nach einer Ersatzwohnung gesucht.  Das Landgericht Berlin hat berücksichtigt, dass auch über das sog. Geschützte Marktsegment (GMS) kein freier Alternativwohnraum in Berlin zur Verfügung stand sowie  das gesamte Stadtgebiet als angespannter Wohnungsmarkt ausgewiesen ist und der Eigenbedarf der Vermieterin nicht als beonders dringlich eingestuft wurde.  Die bisherigen Vertragsbedingungen wurden von Amts wegen durch das Gericht geändert und neben der Anordnung der befristeten Fortdauer des Mietverhältnisses auch die von den Mietern bisher geschuldete Nettokaltmiete auf ein marktübliches Niveau angehoben. Lesen Sie auch: >> "Fortsetzung wegen Härtefalls nach Kündigung nur bei Neuvermietungsmiete", Urteil des Landgerichts Berlin vom 07.12.2023 (Az. 67 S 20/23).

Weiter lesen 

Telefonische Beratung

Kostenlose Beratung für Mitglieder

Mitglieder-Hotline
deutsches Festnetz*
Nichtmitglieder-Hotline
Für Nichtmitglieder: 1,99 €/Min; Kosten aus dem Mobilfunknetz können abweichen*
Für beliebige
Jahresbruttomiete

Beratungsbedarf
Alle Online-Angebote. Individuelle Beratung nur per E-Mail.
* zzgl. 35 € einmalige Aufnahmegebühr
Bis € 12.000
Jahresbruttomiete

Beratungsbedarf
Unsere günstige Einstiegsklasse
* zzgl. 75 € einmalige Aufnahmegebühr
Bis € 22.000
Jahresbruttomiete

Beratungsbedarf
Am meisten gewählt
* zzgl. 75 € einmalige Aufnahmegebühr
Über € 22.000
Jahresbruttomiete

Beratungsbedarf
Für jedes Mitglied sowie Hausverwaltungen, juristische Personen, Kommunen, Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften
* zzgl. 75 € einmalige Aufnahmegebühr

Wir für Sie:

  • Anwaltliche Beratung
  • Geschäftsstelle, Hotline, E-mail
  • Telefonberatung, Schriftverkehr
  • Mietverträge, Mustertexte, Videos
  • Newsletter, E-Book & Experten-Tipps
  • Auskünfte & Versicherungen

Mitglied- und Partnerschaft

Für Vermieter, Verwalter, Eigentümer ­ Rechtsanwälte

MITGLIED
Ihr Vorteil: Bei Eintritt im Verlauf des Jahres wird die Jahresgebühr erst ab dem Folgemonat anteilig berechnet. Eine Wartezeit für die Beratung und sonstige Leistungen besteht nicht.
PARTNER
Wir sind vor Ort für unsere Mitglieder da. Sie haben die Chance, als engagierte(r) Anwalt/Anwältin/Kanzlei eine Geschäftsstelle zu übernehmen. Dies bedeutet: Neue Mandantschaft durch Mitgliederkontakt.
Unsere E-Books
Antworten auf Vermieterfragen
Das Buch "Erfolgreich Vermieten - Häufige Vermieterfragen beantwortet" gibt Anfängern, Eigenvermietern, angehenden Profis, Verwaltern und am Mietrecht interessierten Vermietern eine ausführliche Grundlage, um die umfangreichen und anspruchsvollen Themen des Mietverhältnisses aus rechtlicher Sicht bewerten und entsprechend handeln zu können.

Das Buch unterscheidet sich von gewöhnlichen Erläuterungen dadurch, dass es aus konkreten Beratungsanfragen der Mitglieder des Vermieterverein e.V. entstanden ist. Die Antworten sind also aus der Praxis entstanden und auch für die Praxis bestimmt. Neue Mitglieder erhalten das E-Book gratis.

Der E-Guide "Erstmals Vermieten - Schnelle Expertentipps für angehende Vermieter" beantwortet häufige Fragen von Erstvermietern.
Weiter zum Download
Für neue Mitglieder gratis

BONITÄTS­PRÜFUNG

Unseriöse Mieter können existenzbedrohende Schäden verursachen. Wir prüfen die Bonität Ihrer angehenden Vertragspartner und schützen Sie auf diese Weise vor teuren Mietausfällen.
Mehr Infos

BERATUNG

Das deutsche Mietrecht ist so komplex wie umfangreich. Wir stellen Ihnen Fachleute zur Seite, die Sie fundiert beraten und unterstützen.
Mehr Infos

VERSICHERUNG

Mitglieder erhalten bei unseren Versicherungspartnern Sicherheit zu günstigen Konditionen:

• Rechtsschutzversicherung
• Wohngebäudeversicherung
Mehr Infos
Zeitschrift
Immobilien vermieten & verwalten
Mitglieder haben die Möglichkeit, die Zeitschrift „IVV - Immobilien vermieten und verwalten“ günstig zu bestellen (10 Ausgaben im Jahr plus Sonderheft). Die Zeitschrift behandelt die Themen Wohnungswirtschaft, Mietrecht und Bautechnik und stellt dabei Praxisnähe und Erfahrungsaustausch in den Fokus.
Mehr Infos
Print und Digital

Videos für Vermieter

Aktuelle Rechtsprechung